SVG in PNG umwandeln - genau in der Größe, die du brauchst
Eine SVG hat keine feste Pixelzahl. Sie ist eine Zeichenanweisung, deshalb lautet die eigentliche Frage nicht „was steckt in dieser Datei“, sondern „wie groß soll es werden“. Dieses Werkzeug stellt genau diese Frage zuerst: Wähle einen Faktor oder gib Breite und Höhe exakt ein, und du siehst die resultierende Pixelgröße, bevor überhaupt gerendert wird. Die Zeichnung wird bei jeder Größe neu aus dem Vektor gerendert, ein 4×-Export hat also wirklich viermal so viel Detail und ist keine vergrößerte Kopie. Alles läuft auf deinem eigenen Gerät - die Datei wird von deinem Browser gelesen, auf ein Canvas gezeichnet und als PNG kodiert, ohne dass ein einziges Byte hochgeladen wird.
So verwendest du dieses Tool
SVG hineinziehen
Ziehe eine SVG auf das Feld oben oder klicke zum Auswählen. Dateien bis 5 MB sind möglich, auch mehrere auf einmal. Wir prüfen den tatsächlichen Inhalt und nicht die Endung, eine HTML-Seite oder eine umbenannte PNG wird also abgelehnt statt halb gerendert.
Die erkannte Größe prüfen
Jede Datei zeigt die Quellgröße, die wir ausgelesen haben. Setzt die SVG Breite und Höhe, werden diese genommen. Gibt es nur eine viewBox - der Normalfall bei Illustrator und Figma - nehmen wir die viewBox, also die Größe, in der wirklich gezeichnet wurde. Fehlt beides, sagen wir das und nutzen 512 × 512.
Ausgabegröße wählen
Wechsle zwischen Skalierung und exakter Größe. Die Skalierung multipliziert die Quellgröße mit 1×, 2×, 4× oder einem eigenen Wert. Bei der exakten Größe gibst du die Breite in Pixeln an, das Seitenverhältnis wird mitgeführt. Löse es, wenn du die Zeichnung bewusst verzerren willst.
Über den Hintergrund entscheiden
PNG kann Transparenz, und wir behalten sie standardmäßig bei - Flächen, die deine SVG nie bemalt, bleiben durchsichtig. Nimm den Haken heraus, um stattdessen auf Weiß zu setzen. Das hilft, wenn die PNG irgendwo landet, wo Transparenz als Schwarz dargestellt wird, etwa in älteren Dokumentvorlagen.
Umwandeln und herunterladen
Klicke auf „In PNG umwandeln“. Jede Datei wird in der gewählten Größe gezeichnet und kodiert, mit eigenem Fortschrittsbalken. Lade sie einzeln herunter oder nimm alles als ein ZIP, wenn du mehr als eine Datei umgewandelt hast.
Häufig gestellte Fragen
Welche PNG-Größe bekomme ich, wenn die SVG keine Breite und Höhe hat?
Wir nehmen die viewBox. Eine SVG mit viewBox="0 0 200 50" und ohne Breite und Höhe wird zu einer PNG mit 200 × 50, denn das ist das Koordinatensystem ihres Autors. Browser sehen das anders: Sie melden 300 × 75, einen alten CSS-Standardwert. Wir lesen lieber die Datei als den Browser.
Und wenn gar keine Größe angegeben ist, nicht einmal eine viewBox?
Dann gibt nichts in der Datei eine Größe vor, und wir nutzen 512 × 512 und sagen dir das auch. Es ist ein Startpunkt, keine Vermutung über deine Absicht. Wechsle zur exakten Größe und gib die gewünschten Maße ein; die Zeichnung wird dort neu gerendert, du verlierst also nichts.
Warum sieht der Text in meiner PNG anders aus?
Weil die Schrift nicht geladen wurde. Eine SVG nennt eine Schrift nur, die Buchstabenformen stecken nicht in der Datei. Beim Rendern fällt jede Schrift, die du nicht installiert hast, still auf eine Standardschrift mit anderer Breite zurück. Wandle Text vor dem Export in Pfade um, dann stimmt alles exakt.
Bleibt die Transparenz erhalten?
Ja, standardmäßig. PNG hat einen vollen Alphakanal, deshalb bleibt alles, was deine SVG nicht bemalt, wirklich durchsichtig statt weiß zu werden. Auch halbtransparente Flächen und weiche Schatten behalten ihre Deckkraft. Wenn du lieber einen festen Hintergrund willst, nimm den Haken heraus.
Was passiert mit <script>-Tags und entfernten Bildern in der SVG?
Sie laufen nie und laden nie. SVG kann JavaScript, entfernte Bildverweise und externe Schriften enthalten - deshalb ist Vorsicht bei SVGs aus unbekannter Quelle angebracht. Wir prüfen jede Datei, listen auf, was wir finden, und die Renderart blockiert all das vollständig: kein Skript läuft, keine Anfrage verlässt dein Gerät.
Warum ist ein Export mit 2× besser als die PNG hinterher zu vergrößern?
Weil neu gezeichnet und nicht hochgerechnet wird. Der doppelte Faktor zeichnet jede Kurve in höherer Auflösung neu, Kanten bleiben also mathematisch scharf. Eine fertige PNG zu vergrößern kann nur zwischen vorhandenen Pixeln interpolieren, was jede Kante weich macht. Genau darin liegt der Vorteil des Vektors.
Gibt es eine Obergrenze für die Ausgabegröße?
Ja - 32 Megapixel und höchstens 16.384 Pixel je Seite, also etwa 5600 × 5600. Das liegt für die meisten Grafiken deutlich über Druckauflösung. Die Grenze gibt es, weil Browser bei zu großen Flächen still ein leeres Bild zurückgeben statt einen Fehler, und ein leerer Download ist schlimmer als eine klare Absage. Eingabedateien sind auf 5 MB begrenzt.
Wann sollte ich die SVG behalten statt sie umzuwandeln?
Immer wenn das Ziel eine Webseite ist. Ein SVG-Logo bleibt auf jedem Bildschirm und in jeder Zoomstufe scharf, ist meist kleiner als die PNG und lässt sich per CSS umfärben. Wandle in PNG um, wenn das Ziel kein SVG lesen kann: E-Mail-Programme, manche Marktplatz- und Druckportale, ältere Desktop-Software und App-Icon-Pipelines.
Werden meine Dateien irgendwo hochgeladen?
Nein. Die Umwandlung läuft komplett in deinem Browser, mit derselben Engine, die SVGs auf jeder Webseite zeichnet. Deine Datei wird nie an einen Server geschickt, nie gespeichert und nie von uns gesehen. Deshalb gibt es auch keine Warteschlange - die einzige Grenze ist die Geschwindigkeit deines Geräts.
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